BannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbild
  • Teilen auf Facebook
  • Als Favorit hinzufügen
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Einsatz "Tierrettung - Dackel in Durchlassröhre gefangen"

 Foto vom Album:
Einsatznummer
035/2026
Einsatztitel
Tierrettung - Dackel in Durchlassröhre gefangen
Alarmierung
am 01.11.2026 um 16:34 Uhr
Einsatzende
am 01.11.2026 um 18:00 Uhr
Einsatzort
Feldgemarkung Hohes Rott
Beschreibung des Einsatzes

Am Sonntagnachmittag wurden wir um 16.34 Uhr zu einem Hilfeleistungseinsatz ins Ahletal nach Vaake alarmiert. Hier sollte ein Hund in einem Betonrohr stecken. 

 

Das Hilfeleistungslöschfahrzeug sowie der Einsatzleitwagen sind zur Einsatzstelle ausgerückt. Vor Ort waren die Besitzer des Dackels bereits mit Spaten dabei, Erde von einer Durchlassröhre eines Entwässerungsgrabens abzutragen. Laut Informationen wäre der Dackel rund fünf Meter weit in die Durchlassröhre gekrabbelt und kam nicht mehr heraus. Die Röhre war bis zur Hälfte mit angeschwemmter Erde gefüllt, sodass sie vermutlich irgendwann nicht mehr weiterlaufen konnte. 

 

Wir holten alle passenden Handwerkzeuge wie Schaufeln, Spaten und Wiedehopfhacken vom Hilfeleistungslöschfahrzeug und buddelten die Erde weiter auf. Gleichzeitig forderten wir die im Gerätehaus verbliebenen Einsatzkräfte mit dem Staffellöschfahrzeug sowie die Bereitschaft des Bauhofes mit weiterem Handwerkzeug nach. Unter Hochdruck wurde die Erde über der Durchlassröhre entfernt, um eine geeignete Stelle für eine Öffnung freizulegen. 

 

Nach der Ankunft des Staffellöschfahrzeuges wurde an einer weiteren Stelle der Boden abgetragen, um schneller bereit für eine zweite Öffnung zu sein. An der zuerst begonnenen Grabungsstelle wurde die Betonröhre vorsichtig mit einem Winkelschleifer eingeschnitten und mittels Hammers geöffnet. 

 

Jetzt konnten wir die Hündin genau lokalisieren und die Röhre immer weiter öffnen, bis wir ihr Hinterteil erreicht hatten. So konnte ein Kamerad die Erde rund um die Hündin weiter entfernen und diese dann behutsam aus der Röhre ziehen. Sie war erschöpft, aber leistete keinen Widerstand und konnte ihren überglücklichen Besitzern übergeben werden. Augenscheinlich hat sie ihren Ausflug mit nur ein paar kleinen Blessuren überstanden. 

 

Nach gut 1,5 Stunden konnten wir wieder einrücken und unsere Einsatzgeräte und Fahrzeuge säubern.