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Einsatz "Einsatz Gebäudebrand, eine Person verstorben"

 Foto vom Album:
Einsatznummer
001/2026
Einsatztitel
Einsatz Gebäudebrand, eine Person verstorben
Alarmierung
am 14.01.2026 um 15:02 Uhr
Einsatzende
am 14.05.2026 um 17:00 Uhr
Einsatzort
Eduard-Stremme-Straße, Reinhardshagen
Beschreibung des Einsatzes

Die Kräfte der Feuerwehr Reinhardshagen wurden am 14. Januar 2026 um 15:02 Uhr zu einem Brand in Gebäude mit Menschenleben in Gefahr in die Eduard- Stremme-Straße in den Ortsteil Veckerhagen alarmiert.

Es rückten zeitnah Einsatzleitwagen und Staffellöschfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Gefolgt vom Hilfeleistungslöschfahrzeug und Gerätewagen-Nachschub. Bereits auf der Anfahrt teilte uns die Leitfunkstelle mit, dass sich definitiv noch eine Person im Gebäude befindet.

 

Bei unserer Ankunft an dem Mehrparteienhaus drang aus einer der Wohnungen Rauch. Es gingen sofort zwei Trupps unter schweren Atemschutz in die betroffene Wohnung vor. Unter Nullsicht und den Boden und Wände abtastend arbeiteten sich die Atemschutzgeräteträger im Gebäude vor, bis sie den Bewohner der Wohnung auffanden. Leider kam für ihn jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. 

 

Es wurde eine Belüftungsöffnung in der Wohnung geschaffen, um mittels Druckbelüfter den Rauch aus der Brandwohnung zu drücken und die Sicht für die vorgehenden Trupps zu verbessern. Die Brandreste in der Wohnung wurden unter Vornahme eines C-Strahlrohres abgelöscht.

 

Mit uns an der Einsatzstelle waren die Freiw. Feuerwehr Holzhausen, welche den Sicherheitstrupp unter Atemschutz stellte. Weiterhin die Freiw. Feuerwehr Hann. Münden mit zwei Fahrzeugen. Diese kamen aber nicht mehr zum Einsatz.

Außerdem waren die Polizei Hofgeismar, zwei Rettungswagen, der Christoph 7 mit Notarzt, der Bürgermeister, das Ordnungsamt, Ermittler des K11 und der Kreisbrandinspektor vor Ort. 

 

Nach zwei Stunden war der Einsatz für uns vor Ort beendet. Nachdem wir in der Feuerwache unsere Fahrzeuge, Bekleidung und Geräte wieder einsatzbereit hatten, führten alle eingesetzten Kräfte von uns noch ein Nachgespräch mit der alarmierten PSNV-E (Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte).